Hallo ihr Lieben,
heute war es nun soweit - der Ernst der Prüfungen trat über uns hinein. Um uns den Morgen so angenehm wie möglich zu gestalten, fuhr die Duschweg-WG mit dem Taxi direkt bis vor das Hermaneum.
Wenn man Hermaneum hört, und die Zusatzinfo hat, dass es sich dabei um eine Privatschule in Hamburg handelt, denkt man an ein großes, traditionsreiches Gebäude, vielleicht auch an innovative Lehrkonzepte, und ein anspruchsvolles Interieur. Eine Schule mitten in Hamburg, lt. Stadtplan. Hm... ja, wer da war, weiß Bescheid. Etwas anders als im noblen Hamburger Vorort Rahlstedt in der neuen ils-Zentrale ist es schon - da sieht man doch, dass unsere monatlichen Beiträge gut investiert sind.
Nachdem wir viele Bekannte aus den PKs und dem Vorbereitungskurs begrüßt haben, ging es los. In einem großen Saal, mit langen Tischen, etwa 50 cm tief, beste Abschreibmöglichkeiten, und die Damen und Herren von der Prüfungsaufsicht haben sich weder wirklich für unsere Ausweise noch für unsere Einladungen interessiert. Kontrolle der Tafelwerke - Fehlanzeige - einzig und allein die Telefone - Mittel zur Kontaktaufnahme mit dem Mathelehrer unseres Vertrauens - wurde uns abgenommen.
Die Aufgaben waren dann auch noch der Oberhammer. Keine Ähnlichkeit zu den Mint-Aufgaben - die lt. ils im Grundkurs "wahrsheinlich" drankommen. Boahrrrrrrrrrrrr... e-Funktion, Tangendengleichung und Funktionsscharen. Analysis machte mir sofort Panik. Analytische Gemetrie - ein Partyzelt (keine richtige Anwendungsaufgabe, aber so ähnlich) schien da schon eher machbar. Bei Abgabe hatte ich noch nicht mal alle Aufgaben bearbeitet - was vielleicht dadurch kam, das man eine Aufgabe von a, bis o, in die Länge ziehen kann.
Nunja, danach auf dem Heimweg - ohne Taxi - noch schnell einen Füller gekauft - einen Pelikan - blau - liegt optimal in der Hand - hach ja... ein Traum.
Um mich dann von der miesen Prüfung zu erholen hab ich im Internet geshoppt und telefoniert. Danke an Mama, Tom, Nicole und der VisaCard - es geht mir besser. Nun noch ein bisschen für Deutsch gelernt und dann schlafen, denn morgen kommt der LK Deutsch dran.
Bis morgen.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Montag, 18. Januar 2010
Dresden - Berlin - Hamburg
Hallo ihr Lieben,
ihr werdet es nicht glauben, ich bin in Hamburg angekommen. Angekommen noch eher, als ich dachte und das, obwohl ich nicht mit dem geplanten Zug fahren konnte. Man muss sich das mal vorstellen, da komm ich eine halbe Stunde vorher an den Bahnsteig. "Lieber Kunde der Deutschen Bahn - dieser Zug hat voraussichtlich 40 Minuten Verspätung". Gut, Zeit für einen XL Milchkaffee mit Zimt. Danach wieder rauf auf den Bahnsteig. 60 Minuten Verspätung. Dann, eine kleine lustige Schaffnerin, im viel zu engen Schaffnerinnendress und kleinen Schweinelocken. "Junger Mann, wollen Sie in den Zug nach Hamburg-Altona?" - "Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!"
Sie verfrachtete mich dann in einen Zug nach Berlin, der in Dresden schon zwei Stunden zu spät kam. Herrlich, ich wollte schon immer mal zusammen mit einem älteren Ehepaar, bei dem sich beide permanent gegenseitig für ihr schlechtes Leben verantwortlich machen, in einem Abteil sitzen. Ein Traum. Im Hinterkpf immer den Gedanken daran, dass ich ab Berlin keine offizielle Weiterfahrt mit meiner Fahrkarte habe. Göttlich.
In Berlin dann die Ansage, es fährt in 5 Minuten ein ICE nach Hamburg. Ohhhhhhhhhh. Ich sofort raus aus dem Zug, dann auf den anderen Bahnsteig und ohne groß nachzudenken rein in den ICE. Es war selbstverständlich "nur noch" in der 1. Klasse was frei.
Hach ja, mit so einem kleinen Kissen im Nacken und bei angenehmer Raumtemperatur, war das Bahnfahren doch recht angenehm. Als die Schaffnerin kam, hab ich ihr von meinem Leid geklagt und konnte dann sogar mitfahren - in der 1. Klasse. Sonst war ja nichts frei. Und ich war durch den ICE sogar noch 10 Minuten eher da, als geplant.
In Hamburg angekommen habe ich dann zusammen mit einem orts- und sprachunkenntlichen Taxifahrer die Wohnung gesucht. Und gefunden - nach 12,10 € teurer Rumkutscherei.
Nach dem Einrichten und einkaufen waren wir vier schließlich alle in unsere Abi-Wg eingezogen, haben leckere Nudeln mit Tomatensauce gegessen und jetzt schauen wir fern. Es könnte so schön sein, wenn morgen nicht Matheprüfung wäre. Und - was das schlimmste ist - ich habe festgestellt, dass mein Füllfederhalter nicht mit mir nach Hamburg gereist ist ... buhaaaaaaaaaaa. Da muss ich morgen noch los und einen neuen kaufen.
Schlaft schön.
Sie verfrachtete mich dann in einen Zug nach Berlin, der in Dresden schon zwei Stunden zu spät kam. Herrlich, ich wollte schon immer mal zusammen mit einem älteren Ehepaar, bei dem sich beide permanent gegenseitig für ihr schlechtes Leben verantwortlich machen, in einem Abteil sitzen. Ein Traum. Im Hinterkpf immer den Gedanken daran, dass ich ab Berlin keine offizielle Weiterfahrt mit meiner Fahrkarte habe. Göttlich.
In Berlin dann die Ansage, es fährt in 5 Minuten ein ICE nach Hamburg. Ohhhhhhhhhh. Ich sofort raus aus dem Zug, dann auf den anderen Bahnsteig und ohne groß nachzudenken rein in den ICE. Es war selbstverständlich "nur noch" in der 1. Klasse was frei.
Hach ja, mit so einem kleinen Kissen im Nacken und bei angenehmer Raumtemperatur, war das Bahnfahren doch recht angenehm. Als die Schaffnerin kam, hab ich ihr von meinem Leid geklagt und konnte dann sogar mitfahren - in der 1. Klasse. Sonst war ja nichts frei. Und ich war durch den ICE sogar noch 10 Minuten eher da, als geplant.
In Hamburg angekommen habe ich dann zusammen mit einem orts- und sprachunkenntlichen Taxifahrer die Wohnung gesucht. Und gefunden - nach 12,10 € teurer Rumkutscherei.
Nach dem Einrichten und einkaufen waren wir vier schließlich alle in unsere Abi-Wg eingezogen, haben leckere Nudeln mit Tomatensauce gegessen und jetzt schauen wir fern. Es könnte so schön sein, wenn morgen nicht Matheprüfung wäre. Und - was das schlimmste ist - ich habe festgestellt, dass mein Füllfederhalter nicht mit mir nach Hamburg gereist ist ... buhaaaaaaaaaaa. Da muss ich morgen noch los und einen neuen kaufen.
Schlaft schön.
Sonntag, 17. Januar 2010
letzter tag
He Leute,
heute ist der letzte Tag vor der großen Abreise. Ich hab grad festgestellt, dass ich heute sicher kaum mehr zum Lernen komme, da noch einige viele Termine auf dem Plan stehen und die Tasche nun auch noch nicht endgültig gepackt ist und ich mir noch die Fahrpläne von den Öffentlichen von der Wohnung zur Schule ausdrucken wollte - und nach dem nächsten Mc Donalds schauen wollte ich auch, und nach den Shopping Centern in Hamburg (ja, auch das Belohnungszentrum im Gehirn muss bei geistiger Belastung leider strapaziert werden, sonst ist es eingeschnappt und macht uns einen Strich durch die Prüfungen, das dürft ihr nicht vergessen).
Hach, so viel Zeugs, und es geht wieder los, man muss an so viel Denken.
Meine bahnbrechende Erkenntnis gestern (ihr werdet sicherlich lachen): unsere Matheprüfungsaufgaben bestehen aus simplen Rechnungen, die sich fast alle supereinfach sogar im Kopf rechnen lassen - die große Herausforderung ist dabei nur die Wahl des richtigen Verfahrens und die Ausmerzung von auftretenden Schusselfehlern.
Wenn man das so liest, sollte Mathe kein Problem mehr sein, oder (sorry Kerstin, ich kann hier leider nur für den Grundkurs sprechen)? Aber leider hab ich gestern wieder feststellen müssen, einmal nen Richtungsvektor falsch herum berechnet, und die ganze große Aufgabe haut nicht mehr hin, es ist zum K...... .
Da wir alle glaube ich die Wahl des richigen Rechenverfahrens in den letzten Jahren vielfach gelernt haben, hab ich nur ein paar kleine Tipps zum Ausmerzen von Schusselfehlern: ganz ruhig und bedächtig arbeiten - die Zeit reicht definitiv aus, und wenn wir alle erst 5 Minuten vor Schluss abgeben, völlig egal. Keine Schritte überspringen, keine Rechnungen "mal so nebenbei im Kopf" durchrechnen - lieber alle Rechenschritte, und seien sie noch so simpel aufschreiben, da steht das Zeug direkt vor eurem Auge - und dann erst ausrechnen - so lassen sich Schusselfehler, Vorzeichenfehler oder Zahlendreher vermeiden.
Soviel zu meinen großmäuligen Vorschlägen für die Matheprüfung - wir rocken das Ding schon - was hat die Frau Srocke gesagt? Von denen, die die Pks schaffen, schaffen auch fasst alle die staatlichen Prüfungen - also: tschaka.
Ich hoffe ihr habt alle das Kofferproblem gelöst, ich werde heute unsere Dresdner Football-Mannschaft einladen (nur kein Neid Mädels) die sich dann gemeinschaftlich auf meinen Koffer schmeißen, damit das Ding zugeht. Grins.
Bis morgen, dann mit den ersten Meldungen aus der Hamburger Abi-WG.
Hach, so viel Zeugs, und es geht wieder los, man muss an so viel Denken.
Meine bahnbrechende Erkenntnis gestern (ihr werdet sicherlich lachen): unsere Matheprüfungsaufgaben bestehen aus simplen Rechnungen, die sich fast alle supereinfach sogar im Kopf rechnen lassen - die große Herausforderung ist dabei nur die Wahl des richtigen Verfahrens und die Ausmerzung von auftretenden Schusselfehlern.
Wenn man das so liest, sollte Mathe kein Problem mehr sein, oder (sorry Kerstin, ich kann hier leider nur für den Grundkurs sprechen)? Aber leider hab ich gestern wieder feststellen müssen, einmal nen Richtungsvektor falsch herum berechnet, und die ganze große Aufgabe haut nicht mehr hin, es ist zum K...... .
Da wir alle glaube ich die Wahl des richigen Rechenverfahrens in den letzten Jahren vielfach gelernt haben, hab ich nur ein paar kleine Tipps zum Ausmerzen von Schusselfehlern: ganz ruhig und bedächtig arbeiten - die Zeit reicht definitiv aus, und wenn wir alle erst 5 Minuten vor Schluss abgeben, völlig egal. Keine Schritte überspringen, keine Rechnungen "mal so nebenbei im Kopf" durchrechnen - lieber alle Rechenschritte, und seien sie noch so simpel aufschreiben, da steht das Zeug direkt vor eurem Auge - und dann erst ausrechnen - so lassen sich Schusselfehler, Vorzeichenfehler oder Zahlendreher vermeiden.
Soviel zu meinen großmäuligen Vorschlägen für die Matheprüfung - wir rocken das Ding schon - was hat die Frau Srocke gesagt? Von denen, die die Pks schaffen, schaffen auch fasst alle die staatlichen Prüfungen - also: tschaka.
Ich hoffe ihr habt alle das Kofferproblem gelöst, ich werde heute unsere Dresdner Football-Mannschaft einladen (nur kein Neid Mädels) die sich dann gemeinschaftlich auf meinen Koffer schmeißen, damit das Ding zugeht. Grins.
Bis morgen, dann mit den ersten Meldungen aus der Hamburger Abi-WG.
Samstag, 16. Januar 2010
Die Weimarer Republik aus der Sicht der Geschichtswissenschaft
Ich grüße euch,
erstmal ein großes Dankeschön an Kerstin - das ist ja mal ne super Idee, aber bei der Packprobe gestern habe ich alles untergekriegt - was ich mitnehmen will - demnach kanns losgehen.
Nachdem ich mich gestern schon etwas fitter gefühlt habe, beschloss ich abzuwaschen - wieso sowas immer in einer Art Apokalypse gegen sämtlichste Unreinheiten in der Wohnung endet, ist mir absolut unklar. Das ist glaube auch erst seit dem Abi so, dass ich lieber mal was sauber mache, anstatt zu lernen - also fürchtet euch nicht, ich denke das geht ganz schnell wieder weg, wenn das Abi bestanden ist - dann übernehmen die Wollmäuse wieder die Oberhand unter dem Bett.
Na zumindest freuen sich jetzt meine Pflanzen - die stehen alle frisch gewässert, verschnitten und bespaßt an den Fenstern und warten auf Sonne. Ihr hättet das mal sehen sollen, ich, dick eingemummelt, bei voll aufgedrehter Heizung am Küchentisch sitzend (stehend wäre mit Kopfschmerzen verbunden gewesen) und an den Pflanzen rumschnibbelnd - eu... ein Bild wie ausm Altenheim - Schwester Hilde - ich hab mir in den Finger geschnitten.
Wenn ihr einen Motivationsschub braucht, weil ihr euch total unvorbereitet und dumm fühlt - also so gings mir die letzten Tage: www.iqtest.sueddeutsche.de - macht euch wieder Mut. Viel Spaß - das eignet sich im Übrigen wunderbar zum Ablenken vor dem Lernen - hach ja.
Nunja, heute ist Gott sei Dank auch Stehen wieder machbar, die Kopfschmerzen sind komplett weg und ich denke, jetzt werden die Prüfungen gerockt. Ich zieh mir hier gerade das bpb-261 rein (noch mal) - was im Klartext soviel heißt wie: das Informationsheft zur Weimarer Republik, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (kostenlos zu bestellen über deren Internetseite).
65 Seiten Zusammenfassung einer Zeit, die wir Gott sei Dank nicht erleben mussten. Diese Hefte der bpb sind mein persönlicher Tipp für alle Geschichtsprüflinge - da stehen alle Fakten drin - Zusammenhänge werden leider teilweise liebevoll ausgelassen - aber dafür sind die ils-Hefte in dem Punkt besser aufgebaut - eine perfekte Ergänzung also - vorallem für den Leistungskurs, in dem ja so vielen von uns in den PKs lt. Herrn Dr. B. das Fachwissen fehlte (wer wusste denn bitte schon das Reichskanzler Schleicher über die Margarineverordung stolperte und dadurch abgesetzt werden konnte - ein Skandal der Spitzenklasse). Und ja, in dem Heft stehen auch ganz viele spezielle Datumse, die man alle auswendig lernen kann - und die in der Prüfung trotzdem nicht notwendigerweise eine bessere Note bewirken.
So, nun lernt heute alle noch mal fleißig, schaut wegen Matheunklarheiten auf www.oberprima.com - auch so ne geniale Seite, auf der man sich noch mal schwierige Rechenwege ausführlich (also ohne das Weglassen notwendiger Schritte wie in diversen ils-Heften.. räusper - aber daran wird ja gearbeitet) erklären lassen kann und schöpft Kraft für die Prüfungen.
Bis dahin
Nachdem ich mich gestern schon etwas fitter gefühlt habe, beschloss ich abzuwaschen - wieso sowas immer in einer Art Apokalypse gegen sämtlichste Unreinheiten in der Wohnung endet, ist mir absolut unklar. Das ist glaube auch erst seit dem Abi so, dass ich lieber mal was sauber mache, anstatt zu lernen - also fürchtet euch nicht, ich denke das geht ganz schnell wieder weg, wenn das Abi bestanden ist - dann übernehmen die Wollmäuse wieder die Oberhand unter dem Bett.
Na zumindest freuen sich jetzt meine Pflanzen - die stehen alle frisch gewässert, verschnitten und bespaßt an den Fenstern und warten auf Sonne. Ihr hättet das mal sehen sollen, ich, dick eingemummelt, bei voll aufgedrehter Heizung am Küchentisch sitzend (stehend wäre mit Kopfschmerzen verbunden gewesen) und an den Pflanzen rumschnibbelnd - eu... ein Bild wie ausm Altenheim - Schwester Hilde - ich hab mir in den Finger geschnitten.
Wenn ihr einen Motivationsschub braucht, weil ihr euch total unvorbereitet und dumm fühlt - also so gings mir die letzten Tage: www.iqtest.sueddeutsche.de - macht euch wieder Mut. Viel Spaß - das eignet sich im Übrigen wunderbar zum Ablenken vor dem Lernen - hach ja.
Nunja, heute ist Gott sei Dank auch Stehen wieder machbar, die Kopfschmerzen sind komplett weg und ich denke, jetzt werden die Prüfungen gerockt. Ich zieh mir hier gerade das bpb-261 rein (noch mal) - was im Klartext soviel heißt wie: das Informationsheft zur Weimarer Republik, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (kostenlos zu bestellen über deren Internetseite).
65 Seiten Zusammenfassung einer Zeit, die wir Gott sei Dank nicht erleben mussten. Diese Hefte der bpb sind mein persönlicher Tipp für alle Geschichtsprüflinge - da stehen alle Fakten drin - Zusammenhänge werden leider teilweise liebevoll ausgelassen - aber dafür sind die ils-Hefte in dem Punkt besser aufgebaut - eine perfekte Ergänzung also - vorallem für den Leistungskurs, in dem ja so vielen von uns in den PKs lt. Herrn Dr. B. das Fachwissen fehlte (wer wusste denn bitte schon das Reichskanzler Schleicher über die Margarineverordung stolperte und dadurch abgesetzt werden konnte - ein Skandal der Spitzenklasse). Und ja, in dem Heft stehen auch ganz viele spezielle Datumse, die man alle auswendig lernen kann - und die in der Prüfung trotzdem nicht notwendigerweise eine bessere Note bewirken.
So, nun lernt heute alle noch mal fleißig, schaut wegen Matheunklarheiten auf www.oberprima.com - auch so ne geniale Seite, auf der man sich noch mal schwierige Rechenwege ausführlich (also ohne das Weglassen notwendiger Schritte wie in diversen ils-Heften.. räusper - aber daran wird ja gearbeitet) erklären lassen kann und schöpft Kraft für die Prüfungen.
Bis dahin
Freitag, 15. Januar 2010
Freitag - krank
hello mit o...
so, nun neuster Krankenstand: die Kopf- und Gliederschmerzen sind weg, der Schnupfen ist under control of strong nose-spray and die Mandeln sind nicht mehr allzu dick. Das Essen schmeckt sogar langsam wieder, obwohl das kein Wunder ist, da ich eine Zeit lang gar nichts runterbekommen habe, da muss ja jetzt alles schmecken - na außer vielleicht Pansen..feix
So, wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, werde ich dieses Mal mit dem Zug nach Hamburg kommen. Völlig stressless, without verfahren und ohne das Navi anzuschreien. Hach und vielleicht hat der Zug einen Salonwagen... kreisch...
Und was das beste ist, das ist spottbillig im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto - und weniger Zeit brauch ich auch noch - also vorausgesetzt die Deutsche Bahn hält die Zeiten ein, aber da äußere ich mich erst Montagabend zu, wenn ich tatsächlich in Hamburg sein sollte.
Einziger Nachteil einer Zugfahrt ist die quälende Frage: Was lasse ich zuhause? Da ich das ganze Zeugs, was ich letztes Mal mit in Hamburg hatte, nicht mal hätte schleppen können, wenn ich zweimal gegangen wäre. Soooooooooooooooooooooo... fangen wir also an auszusortieren:
Ich brauche vielleicht nicht unbedingt einen zweiten Wecker, und auch keinen zweiten Taschenrechner - ja haltet mich für verrückt, mein Baby lässt mich da nicht im Stich, der wird Dienstag die ganzen vielen Matrizen berechnen.. grins...
Ich brauche auch nicht wieder soviele Schuhe, und Hosen und T-Shirts und Pullover und Zeugs. Ja, das geht mir auch gegen den Strich, aber was will man machen. Schlüppis und Socken für jeden Tag müssen natürlich sein, und mein Schlafanzug, den ich extra für das WG-Leben angeschafft habe muss auch Platz finden.
So gut, ohne die vielen Klamotten reduziert sich das Gepäck schon mal ganz schön. Kommen wir zu den wichtigen Sachen, die noch unbedingt mit dabei sein müssen in Hamburg. Eine Zahnbürste, Zahncreme, Duschbad, Rasierschaum... ok, das wird zu intim hier... sagen wir einfach ein Herren-Beauty-Case.
Außerdem muss das Netbook mit, eine Anschaffung die ich bis heute als absolut notwendig erachte, man das Ding ist so leicht und leistungsstark, hach ein Traum. Und natürlich, na wer weiß es, richtig, der Duden für Deutsch und Geschichte, das Wörterbuch deutsch-englisch, englisch-deutsch für Englisch, das Tafelwerk für Mathe. Dazu noch einige Lernmaterialien für Geschichte, da wir da ganz toll am Wochenende noch pauken können.
Nicht zu vergessen die Einladung, und die Zugfahrtkarte und den ganzen organisatorischen Krimskrams. Gott, ich brauche eine größerer Tasche, denn Schoki und was zu trinken sollte auch nicht fehlen.
Noch ein Info für meine Mitstreiter. Ich habe bei Frau Both-Jahns angekündigt, dass ich nicht an dem Vorbereitungsseminar für die mündliche Prüfung teilnehmen werde - ganz einfach, weil ich nicht noch mehr Urlaub für das Abi rausschlagen kann, zumal wir uns ja alle erinnern wie enorm hilfreich einige der Vorbereitungskurse für die schriftliche Prüfung waren... räusper. Ich bat Frau Both-Jahns mir stattdessen eventuell vorhandene Unterlagen, die zu diesem Seminar ausgeteilt werden, zukommen zu lassen - was selbstverständlich nicht ansatzweise geht - wer nicht kann hat eben Pech. Gut, aber das nur am Rande.
Ich wünsche euch einen angenehmen Tag. Ich werde die Mandeln jetz mit Locabiosol beruhigen.
Bis dahin
so, nun neuster Krankenstand: die Kopf- und Gliederschmerzen sind weg, der Schnupfen ist under control of strong nose-spray and die Mandeln sind nicht mehr allzu dick. Das Essen schmeckt sogar langsam wieder, obwohl das kein Wunder ist, da ich eine Zeit lang gar nichts runterbekommen habe, da muss ja jetzt alles schmecken - na außer vielleicht Pansen..feix
So, wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, werde ich dieses Mal mit dem Zug nach Hamburg kommen. Völlig stressless, without verfahren und ohne das Navi anzuschreien. Hach und vielleicht hat der Zug einen Salonwagen... kreisch...
Und was das beste ist, das ist spottbillig im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto - und weniger Zeit brauch ich auch noch - also vorausgesetzt die Deutsche Bahn hält die Zeiten ein, aber da äußere ich mich erst Montagabend zu, wenn ich tatsächlich in Hamburg sein sollte.
Einziger Nachteil einer Zugfahrt ist die quälende Frage: Was lasse ich zuhause? Da ich das ganze Zeugs, was ich letztes Mal mit in Hamburg hatte, nicht mal hätte schleppen können, wenn ich zweimal gegangen wäre. Soooooooooooooooooooooo... fangen wir also an auszusortieren:
Ich brauche vielleicht nicht unbedingt einen zweiten Wecker, und auch keinen zweiten Taschenrechner - ja haltet mich für verrückt, mein Baby lässt mich da nicht im Stich, der wird Dienstag die ganzen vielen Matrizen berechnen.. grins...
Ich brauche auch nicht wieder soviele Schuhe, und Hosen und T-Shirts und Pullover und Zeugs. Ja, das geht mir auch gegen den Strich, aber was will man machen. Schlüppis und Socken für jeden Tag müssen natürlich sein, und mein Schlafanzug, den ich extra für das WG-Leben angeschafft habe muss auch Platz finden.
So gut, ohne die vielen Klamotten reduziert sich das Gepäck schon mal ganz schön. Kommen wir zu den wichtigen Sachen, die noch unbedingt mit dabei sein müssen in Hamburg. Eine Zahnbürste, Zahncreme, Duschbad, Rasierschaum... ok, das wird zu intim hier... sagen wir einfach ein Herren-Beauty-Case.
Außerdem muss das Netbook mit, eine Anschaffung die ich bis heute als absolut notwendig erachte, man das Ding ist so leicht und leistungsstark, hach ein Traum. Und natürlich, na wer weiß es, richtig, der Duden für Deutsch und Geschichte, das Wörterbuch deutsch-englisch, englisch-deutsch für Englisch, das Tafelwerk für Mathe. Dazu noch einige Lernmaterialien für Geschichte, da wir da ganz toll am Wochenende noch pauken können.
Nicht zu vergessen die Einladung, und die Zugfahrtkarte und den ganzen organisatorischen Krimskrams. Gott, ich brauche eine größerer Tasche, denn Schoki und was zu trinken sollte auch nicht fehlen.
Noch ein Info für meine Mitstreiter. Ich habe bei Frau Both-Jahns angekündigt, dass ich nicht an dem Vorbereitungsseminar für die mündliche Prüfung teilnehmen werde - ganz einfach, weil ich nicht noch mehr Urlaub für das Abi rausschlagen kann, zumal wir uns ja alle erinnern wie enorm hilfreich einige der Vorbereitungskurse für die schriftliche Prüfung waren... räusper. Ich bat Frau Both-Jahns mir stattdessen eventuell vorhandene Unterlagen, die zu diesem Seminar ausgeteilt werden, zukommen zu lassen - was selbstverständlich nicht ansatzweise geht - wer nicht kann hat eben Pech. Gut, aber das nur am Rande.
Ich wünsche euch einen angenehmen Tag. Ich werde die Mandeln jetz mit Locabiosol beruhigen.
Bis dahin
Donnerstag, 14. Januar 2010
Count down
Hallo liebe Leser,
wir haben nun mittlerweile Januar, den 14. um genau zu sein, und in einer Woche werde ich schon fasst drei Klausuren des schriftlichen Abiturs hinter mir haben. Gott sei dank. Es ist wie der Besuch beim Zahnarzt, man will es einfach nur noch weg haben, unabhängig vom Ergebnis.
Ja, um einen kurzen Abriss zu geben, ich habe die Probeklausuren in Rahlstedt bestanden, mit den für mich miesesten vorstellbaren Ergebnissen. 24 Punkte insgesamt. Gott noch weniger und ich wäre im Erdboden versunken. Zumal mir von der ils gleich noch abgeraten wurde, überhaupt an den Prüfungen teilzunehmen, weil ich so grottenschlecht bei den PKs abgeschnitten habe. buhaaaaaaa
Aber, ich habe mich dennoch angemeldet, hab fein meine Prüfungsgebühr entrichtet und mich um eine Bleibe in Hamburg bemüht - gut obwohl, bemüht haben sich da andere, ich hab mich da nur quasi mit eingenistet. (nochmal vielen Dank an Anja, und Anja und Denise - das wird sicher lustig mit uns).
So und nun passiert es - am 13.01. wach ich auf und bin krank - so richtig mit eklig sein, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und Rotze. Nachdem ich zwei geschlagene Stunden im Wartezimmer meiner Hausärztin verbracht habe und unfreiwillig zuhören musste, wie sich die größten Prollspaken der Nation über ihre finanzielle Situation unterhalten haben (ähhh alter, ich kann erst im Februar wieder tätowieren gehen, hab keine Kohle man und meine Mutter rückt nichts raus die Schlampe) man muss dazu sagen, wie waren Ende zwanzig - geil oder. Naja wo war ich - achso, da hat mich die Frau Dipl.-med. nun krank geschrieben. Gott sei Dank. Ich denke mal der Stress vor den Prüfungen hat mir hier zusammen mit dem Wetter (gefühlte -20°C und 5 Meter hohe Schneewände) den Rest gegeben - und nun habsch den Salat.
Und seit gestern Mittag lag ich nun im Bett und hab geschlafen... fasst einen ganzen Tag lang, in der Hoffnung, dass es nun besser geht.
Ich werde mich jetzt bissl mit meinen Geschichtsheften befassen und dazu viel ekligen Tee trinken, damit ich bis zum Wochenende wieder fit bin, denn Montag früh gehts los, nach Hamburg und zur Freude aller beginnen wir Dienstag mit Mathe. Ningel
wir haben nun mittlerweile Januar, den 14. um genau zu sein, und in einer Woche werde ich schon fasst drei Klausuren des schriftlichen Abiturs hinter mir haben. Gott sei dank. Es ist wie der Besuch beim Zahnarzt, man will es einfach nur noch weg haben, unabhängig vom Ergebnis.
Ja, um einen kurzen Abriss zu geben, ich habe die Probeklausuren in Rahlstedt bestanden, mit den für mich miesesten vorstellbaren Ergebnissen. 24 Punkte insgesamt. Gott noch weniger und ich wäre im Erdboden versunken. Zumal mir von der ils gleich noch abgeraten wurde, überhaupt an den Prüfungen teilzunehmen, weil ich so grottenschlecht bei den PKs abgeschnitten habe. buhaaaaaaa
Aber, ich habe mich dennoch angemeldet, hab fein meine Prüfungsgebühr entrichtet und mich um eine Bleibe in Hamburg bemüht - gut obwohl, bemüht haben sich da andere, ich hab mich da nur quasi mit eingenistet. (nochmal vielen Dank an Anja, und Anja und Denise - das wird sicher lustig mit uns).
So und nun passiert es - am 13.01. wach ich auf und bin krank - so richtig mit eklig sein, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und Rotze. Nachdem ich zwei geschlagene Stunden im Wartezimmer meiner Hausärztin verbracht habe und unfreiwillig zuhören musste, wie sich die größten Prollspaken der Nation über ihre finanzielle Situation unterhalten haben (ähhh alter, ich kann erst im Februar wieder tätowieren gehen, hab keine Kohle man und meine Mutter rückt nichts raus die Schlampe) man muss dazu sagen, wie waren Ende zwanzig - geil oder. Naja wo war ich - achso, da hat mich die Frau Dipl.-med. nun krank geschrieben. Gott sei Dank. Ich denke mal der Stress vor den Prüfungen hat mir hier zusammen mit dem Wetter (gefühlte -20°C und 5 Meter hohe Schneewände) den Rest gegeben - und nun habsch den Salat.
Und seit gestern Mittag lag ich nun im Bett und hab geschlafen... fasst einen ganzen Tag lang, in der Hoffnung, dass es nun besser geht.
Ich werde mich jetzt bissl mit meinen Geschichtsheften befassen und dazu viel ekligen Tee trinken, damit ich bis zum Wochenende wieder fit bin, denn Montag früh gehts los, nach Hamburg und zur Freude aller beginnen wir Dienstag mit Mathe. Ningel
Montag, 5. Oktober 2009
30.09. und 01.10.
Hallo zusammen,
ich bin euch noch zwei Tage Vorprüfungsseminar schuldig. Die letzten Tage hatte ich keine Lust an den Rechner zu gehen.
Nunja, Mittwoch war ja nun die tolle Englisch-Prüfung dran. Ein Text über Werbung in der Schule. Hm, ja da war ich doch etwas verwirrt. Ich - der wirklich schlecht in Englisch ist - habe 1300 Wörter geschrieben, während andere wirklich wenig geschrieben haben - von denen ich bisher dachte, dass die richtig gut in Englisch sind. Masse macht keine Klasse.
Hm, seitdem grübele ich, ob ich mich verzählt habe... um 500 Wörter - lach. Aber gut, ich geh erst einmal davon aus, dass die Pam und die anderen Englischlehrer, mit Ausnahme der Frau Jurisch, von der ich da nichts erwarte, meine Arbeit gut finden.
Danach war es dann soweit. Mittwoch nachmittag habe ich mich von meinem O2 Stick verabschiedet und habe mich der langen Zeit ohne Internet gestellt. Es war schrecklich. Zum Glück kam Mittwoch viel gutes Im Fernsehen.
Mathe lernen war ohnehin nicht möglich, weil ich so aufgeregt war. Die Heimfahrt hat mich schon die ganze Zeit beschäftigt - und dann noch das ganze Klamotten packen. Glaubt mans, ich brauchte vier Extratüten, weil ich nicht alles untergekriegt habe. Sowas verrücktes, dabei hab ich nur zwei neue Hosen und ein Shirt gekauft.
Der Donnerstag mit der Matheprüfung war dann eher langweilig. Ich habe einige Aufgaben nicht mal richtig angeschaut, in der überheblichen Auffassung, dass ich schon genug Punkte habe, um die Vorprüfungen zu bestehen. Im Nachhinein war diese Reaktion typisch für mich und richtig bescheuert.
Dafür war die Heimfahrt sehr schnell und komplikationslos. Fünf Stunden - dabei bin ich noch über Dessau gefahren um zu erfahren, dass dort frische Schlachtegewürze eingetroffen sind. Man muss dazu sagen, diese Information war in großen Lettern an der Tankstelle in Dessau zu lesen. Sehr interessant.
So - das war mein Erfahrungsbericht von den ils-Vorprüfungen.
Machts gut und schaut mal auf www.meineweltistbunt.blogspot.com.
ich bin euch noch zwei Tage Vorprüfungsseminar schuldig. Die letzten Tage hatte ich keine Lust an den Rechner zu gehen.
Nunja, Mittwoch war ja nun die tolle Englisch-Prüfung dran. Ein Text über Werbung in der Schule. Hm, ja da war ich doch etwas verwirrt. Ich - der wirklich schlecht in Englisch ist - habe 1300 Wörter geschrieben, während andere wirklich wenig geschrieben haben - von denen ich bisher dachte, dass die richtig gut in Englisch sind. Masse macht keine Klasse.
Hm, seitdem grübele ich, ob ich mich verzählt habe... um 500 Wörter - lach. Aber gut, ich geh erst einmal davon aus, dass die Pam und die anderen Englischlehrer, mit Ausnahme der Frau Jurisch, von der ich da nichts erwarte, meine Arbeit gut finden.
Danach war es dann soweit. Mittwoch nachmittag habe ich mich von meinem O2 Stick verabschiedet und habe mich der langen Zeit ohne Internet gestellt. Es war schrecklich. Zum Glück kam Mittwoch viel gutes Im Fernsehen.
Mathe lernen war ohnehin nicht möglich, weil ich so aufgeregt war. Die Heimfahrt hat mich schon die ganze Zeit beschäftigt - und dann noch das ganze Klamotten packen. Glaubt mans, ich brauchte vier Extratüten, weil ich nicht alles untergekriegt habe. Sowas verrücktes, dabei hab ich nur zwei neue Hosen und ein Shirt gekauft.
Der Donnerstag mit der Matheprüfung war dann eher langweilig. Ich habe einige Aufgaben nicht mal richtig angeschaut, in der überheblichen Auffassung, dass ich schon genug Punkte habe, um die Vorprüfungen zu bestehen. Im Nachhinein war diese Reaktion typisch für mich und richtig bescheuert.
Dafür war die Heimfahrt sehr schnell und komplikationslos. Fünf Stunden - dabei bin ich noch über Dessau gefahren um zu erfahren, dass dort frische Schlachtegewürze eingetroffen sind. Man muss dazu sagen, diese Information war in großen Lettern an der Tankstelle in Dessau zu lesen. Sehr interessant.
So - das war mein Erfahrungsbericht von den ils-Vorprüfungen.
Machts gut und schaut mal auf www.meineweltistbunt.blogspot.com.
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